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Erstkommunionvorbereitung - Gedanken

Vor meiner Erstkommunion habe ich mit anderen Kindern Gruppenstunden besucht in denen wir uns auf unsere Kommunion vorbereitet haben. In diesen Stunden haben wir uns besonders auf Jesus, die Augen, die Ohren, Hände, das Herz und den Frieden, Lob und Dank Gottes konzentriert. In den Gruppenstunden haben wir über die Themen viel gesungen, Spiele gespielt, z.B. ein Vater Unser auseinander geschnitten und wieder zusammen gelegt und Steine, wo oben Gutes und unten Böses draufstand. Wir haben immer alles so erklärt bekommen, dass wir es verstanden haben. Am Besten hat mir die letzte Stunde gefallen, weil wir eine Vergleichsarbeit hatten, mit dem Geburtstag einer Oma und dem Gottesdienst. Nicht so schön in der letzten Gruppenstunde fand ich, dass es die letzte Stunde war. Am Ende der Stunde haben wir Kuchen gegessen und Capri Sonne getrunken.

Alexandra Menges

 

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Segne das Werk unserer Hände

Unsere 33 Erstkommunionkinder stecken bereits seit einigen Wochen mitten in den Vorbereitungen zu ihrem großen Fest.

An einem Samstagvormittag im April trafen sich alle Kinder mit ihren Gruppenleiterinnen im Pfarrhof und beschäftigten sich mit dem Thema „Segne das Werk unserer Hände“.

Eifrig backten die vier Gruppen ihre „Brotsonne“ und während die Brote im Ofen backten, wurde den Kindern veranschaulicht, wie aus einem Weizenkorn letztlich Brot entstehen kann. Dass aus einem Korn viele Körner wachsen, wenn man es in die Erde steckt ...

Die Geschichte der wunderbaren Brotvermehrung wurde erzählt. Im anschließenden Gespräch mit den Kindern ist festgestellt worden, dass das eigentliche Wunder entstand, weil einer geteilt hat und viele andere verleitet hat, auch zu teilen.

Nach einer kleinen Stärkung wurde ein kurzer Film über das letzte Abendmahl gezeigt.

„Wir loben dich, wir danken dir“ wurde zum Thema. 

Die Kommunionkinder überlegten sich, wofür sie Gott danken möchten und gestalteten dazu in ihrer Kleingruppe ein Plakat.

Zum Abschlusss durften alle zusammensitzen und ihr köstliches Brot verspeisen.

Text und Bild: C. G.

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Eingeladen zum Fest des Lebens - Beginn der Erstkommunionvorbereitung in der Pfarrei Piding

Eingeladen zum Fest des Lebens - Beginn der Erstkommunionvorbereitung in der Pfarrei Piding

Am Sonntag, den 12. März feierten über 30 Kinder der Pfarrei Piding einen Gottesdienst zum Start der Erstkommunionvorbereitung. Zu Beginn stimmte der Kinderchor die Anwesenden mit dem Lied „Eingeladen zum Fest des Lebens“ auf das diesjährige Motto der Pidinger Erstkommunion ein. Anschließend begrüßte der neue Leiter des Pfarrverbandes Anger-Aufham-Piding, Pfarrer Ionel Anghel, die Kinder in der voll besetzten Pfarrkirche und lud sie auf den gemeinsamen Weg der Vorbereitung ein. Nach der Auslegung der biblischen Geschichte von der Verklärung Jesu versammelten sich die Kinder um den Altar, um das Taufversprechen zu erneuern. Als Zeichen der Erinnerung an die eigene Taufe brachten die Kinder ihre Taufkerzen mit, die zusammen mit den Gruppenkerzen von Pfarrer Anghel gesegnet wurden. Anschließend durfte jedes Kind als Andenken an die eigene Taufe mit Weihwasser ein Kreuz auf seine Stirn zeichnen. Der nächste Weggottesdienst zur Erstkommunion, zu dem die ganze Pfarrgemeinde eingeladen ist, findet am Sonntag, den 26. März um 10.00 Uhr in der  Pfarrkirche statt.

K. Wimberger

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Anger/Aufham - „Höre Israel“ Besuch der Erstkommunionkinder in der Bibelwelt Salzburg

Was bedeutet ein Ohr beim Eingang zur Bibelwelt? Wer soll denn hören, so die Frage von Pfarrer Wagner am Beginn der Führung für die Erstkommunionkinder von Anger und Aufham, durch die Bibelwelt in Salzburg. Oder auf wen sollen wir hören. Einige Antworten: Eltern, Lehrerin, Pfarrer, Freund oder Freundin, Gott.

Die Bibelwelt in Salzburg lädt ein auf Gottes Wort, das in der Bibel aufgeschrieben ist, zu hören.

In der Bibelwelt eröffnet sich nach dem Hineingehen durch das Ohr eine spannende und abwechslungsreiche biblische Welt. Da gibt es Erzählungen der Bibel, die gehört werden können, einen Tempel, mit großen Säulen, eine Landkarte, mit den Reisen des Apostels Paulus, die zu Fuß begangen werden kann, antike Kleidung, wer sich traut, kann dunkle und unheimliche Gänge begehen. Sogar einen Gang, in dem eine steile Rutschbahn zu bewältigen ist, gibt es in dieser Welt der Bibel.

  

Der erste Teil der Bibel wurde in hebräisch geschrieben. Auf dem Bild eine riesige geöffnete Schriftrolle. Pfarrer Wagner wies besonders auf das Wort El für Gott hin. Unter anderem kommt dieser Begriff für Gott in den Namen El-isabeth und Micha-El vor.

Mehr zur Bibelwelt finden Sie unter www.bibelwelt.at

 

 

 

 

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Piding - Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder

Letzten Sonntag (28.2.2016) durften sich die 27 Erstkommunionkinder der Pfarrgemeinde Piding in einem feierlichen Gottesdienst vorstellen. Bereits seit einigen Woche bereiten sich die Kinder in der Schule und mit ihren Gruppenleiterinnen auf das Sakrament der Erstkommunion vor.

Zum Leitgedanken „Du bist Gottes Melodie“ hatten die Gruppen eine große Leinwand mit Notenzeilen vorbereitet. Bei der Vorstellung durch Diakon Horst Seipel konnte dann jedes Kind seine selbst gebastelte Note mit Foto auf die Notenzeile aufkleben. In den von den Kindern gestalteten Kyrie-Rufen und den Fürbitten wurde ebenfalls deutlich dass jedes Kind ein wichtiges Teil der Melodie Gottes ist und nur durch das Zusammenwirken von allen eine Gemeinschaft entstehen kann. Diakon Horst Seipel gab in seiner Predigt den Gottesdienstbesuchern den Rat gerade in der Fastenzeit achtsamer mit sich und den anderen zu sein und manches Mal gelassener zu reagieren um ein gutes Miteinander zu ermöglichen.

Zum Abschluss gab Pfarrer Kronast den Kindern noch mit auf den Weg: „Du bist ein Ton in Gottes Melodie, mach dich mit Gottes Melodie vertraut.“

 

 

 

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Erstkommunion Anger/Aufham 2016

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Erstkommunion in Piding - Zum ersten Mal den Leib des Herrn empfangen

Zu den feierlichen Klängen der Orgel zogen 21 Erstkommunionkinder zusammen mit den Ministranten, den Erstkommunionmüttern, Diakon Seipel und Pfarrer Koller in die Pfarrkirche Maria Geburt ein. „Heute darf ich euch als Erstkommunionkinder hier in unserer Pfarrkirche begrüßen. Die Zeit der Vorbereitung ist vorbei, der Höhepunkt ist gekommen. Zum erstenmal dürft ihr heute zum Tisch des Herrn treten!“ Mit diesen Worten begrüßte Pfarrer Josef Koller die Kinder, ihre Eltern, Geschwister, Angehörigen und Freunde.

In 4 Gruppen hatten sich die Kinder mit Diakon Seipel und den Kommunionmüttern auf diesen Tag vorbereitet und schöne Kommunionkerzen gebastelt. Das Leitwort, das sie in diesen Wochen begleitet hat, heißt: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.“

„Wir brauchen jemand, der unseren Lebensweg erleuchtet, der uns wärmende Sonnenstrahlen schickt, wenn frostiges Klima herrscht in der Schule oder zuhause. Darum stehen hier vor dem Seitenaltar eure Kommunionkerzen: Sie sollen euch an Jesus erinnern, nicht nur weil wir uns auf ihn verlassen können, sondern weil er gesagt hat: Ich bin das Licht der Welt!“ führte Pfarrer Koller aus und sprach ein Gebet, während die Kerzen von zwei Kommunionmüttern am Licht der Osterkerze entzündet wurden.

Nach der Erneuerung des Taufversprechens und dem Heiligen Evangelium nach Johannes, in dem Jesus sich als Weinstock bezeichnet, begann Pfarrer Koller seine Predigt mit der Geschichte eines englischen Reporters, der wissen wollte, wie wertvoll den Menschen auf der Welt ein Laib Brot ist. Eine Stunde Arbeit forderte der Reporter, dann wollte er jedem Vorübergehenden das Brot geben. Während er in München nur kopfschüttelnd ausgelacht wurde, hätten in Afrika mehrere Menschen drei Stunden für das Brot gearbeitet und in Indien wären gar mehrere hundert Menschen bereit gewesen, einen Tag lang für diesen Laib Brot zu arbeiten. Nun gibt es aber neben diesem Hunger nach Nahrung auch den Hunger nach Geborgenheit oder nach Vergebung. Wir brauchen jemand, der uns tröstet, wenn wir traurig sind, der uns aufmuntert, bei dem wir uns geborgen fühlen. Jesus, das Brot des Lebens, möchte uns trösten, uns verzeihen, uns mit seiner Liebe beschenken. Deswegen hat er das Zeichen des Brotes gewählt, das wir essen können, damit er ganz in uns ist, führte Pfarrer Koller weiter aus.

Zum VaterUnser bildeten die Kommunionkinder zusammen mit Ministranten, Diakon Seipel und Pfarrer Koller einen großen Kreis um den Altar und beteten Hand in Hand.

Für jedes Kommunionkind gab es außerdem eine Aufgabe im Gottesdienst: Sie lasen Fürbitten und einen Text zur Gabenbereitung,  brachten Brot, Weintrauben, Wasser und Wein zum Altar, entzündeten die Altarkerzen und trugen Meditationsgedanken zum Dank vor. Ein Elternpaar las ein Dankgebet:  „So mögen unsere Kinder zum Frieden in der Welt beitragen und zum Segen für andere werden!“

Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfarrer Koller noch ein Segensgebet über die Kommunionkerzen, bevor sie den Kindern überreicht wurden, und Worte des Dankes für die Kommunionmütter, Organistin Anni Utz stellvertretend für den ganzen Kirchenchor und alle Helfer aus der Pfarrei, die dazu beigetragen hatten, den Erstkommuniongottesdienst zu einem solch feierlichen und unvergesslichen Erlebnis werden zu lassen.

Auch dem Muttertag wurde Rechnung getragen: Jedes Kommunionkind bekam eine rote Rose und schenkte diese Blume seiner Mutter.

Abends trafen sich Kommunionkinder und Familienangehörige nochmals in der Pfarrkirche und feierten am Ende dieses besonderen Tages eine kurze Dankandacht miteinander.

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Besuch Sonntagsgottesdienst

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8. Stunde - Herr bleibe bei uns

Mit verteilten Rollen lesen wir „Die Begegnung mit dem Auferstandenen auf dem Weg nach Emmaus“ und erarbeiten uns anhand bestimmter Symbole aus den einzelnen Gruppenstunden den Zusammenhang zu unserer Erstkommunionvorbereitung, unserem Weg.

Jedes Kind nennt seine Lieblingsstelle aus der Geschichte: 

„Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Musste nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen?“ - Schön, weil Jesus etwas erklärt. 

„Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt.“ – Schön, weil die Jünger ihn fragen, bleib doch bei uns. 

"Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, dass er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seit dem das alles geschehen ist.“ – Schön, weil Jesus gut beschrieben ist, weil sie ihm am 3. Tag begegnen und mit ihm reden. 

„Da ging er mit ihnen hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr.“ – Schön, weil Jesus das Brot gebrochen und den Jüngern überreicht hat.

 

 

Unser zusammenfassendes Plakat:

 

 

 

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7. Stunde - Gehet hin in Frieden

Wir probieren aus, was man mit den Füßen alles machen kann. Stampfen, schleichen, große und kleine Schritte, tanzen ... einer macht es vor und alle machen mit.  Aus Servietten falten wir Häuser: Eine große gelbe Serviette wird die Kirche und kleine bunte stellen die Häuser der Kinder dar. In der Kirche brennt eine Kerze als Zeichen für die Nähe Gottes.  Mit unseren Füßen können wir unser Zuhause verlassen, herumgehen, Leute treffen, ihnen etwas erzählen. Als Jesus lebte, wurden auf diese Weise Neuigkeiten verbreitet – Zeitungen und Fernsehen gab es ja noch nicht.  Wir hören eine Geschichte aus der Bibel: Jesus sandte seine Jünger aus, in die Städte und Dörfer zu gehen und den Menschen das Reich Gottes zu verkünden. „Wenn ihr in ein Haus kommt, sagt zuerst: Friede diesem Haus“.  Wir singen „Herr, gib uns deinen Frieden“ und „Wenn das Brot, das wir teilen“. Dann besprechen wir, wie der Priester am Ende des Sonntagsgottesdienstes die Gemeinde segnet und verabschiedet: „Gehet hin in Frieden“. Die Kinder entzünden Teelichter an der Kerze, die in unserer „Kirche“ steht, und stellen sie in ihre Häuser. So können auch wir uns in der Kirche, dem Haus Gottes, von seinem Licht und seinem Frieden anstecken lassen.

Wo können wir heute Jesu' Auftrag erfüllen, den Frieden zu bringen? Streit schlichten, nachgeben, andern helfen ... Jedes Kind sucht sich sein Lieblingslied aus dem Heft aus, das wir alle gemeinsam singen. In einer Kinderbibel wählt jedes Kind seine persönliche Lieblingsgeschichte aus und liest sie den anderen vor: Mose und der Prophet Elia - Der barmherzige Samariter - Mose und der Auszug aus Ägypten - Mose und der brennende Dornbusch.

 

 

 

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6. Stunde - Liebst Du mich?

Aus einem quadratischen Blatt Papier falten die Kinder ein Herz und überlegen, was ihnen zu diesem Wort alles einfällt. Sie erspüren den Schlag ihres eigenen Herzens.

Eine bunte Schachtel wird auf den Tisch gestellt und die Kinder heben miteinander den Deckel hoch. Vier Dinge kommen zum Vorschein, die nacheinander aus der Schachtel geholt werden.

Ein Blatt Papier mit dem „VaterUnser“ – wir beten es „mit dem Leib“, d.h. mit Gesten zu den einzelnen Absätzen. In diesem Gebet hat Jesus sein Herz geöffnet und uns gesagt, was für ihn in seinem Leben und in seiner Beziehung zu Gott das Wichtigste ist

Ein Friedenslied: Zu Flötenbegleitung singen wir „Herr, gib uns deinen Frieden“.  Jesus möchte die Herzen aller Menschen öffnen, sie sollen in Frieden miteinander leben und die Gemeinschaft suchen. Den Kindern fällt der Friedensgruß im Sonntagsgottesdienst ein.  

Vier kleine Butterkeks-Lämmchen: Wir denken an das  Osterlamm, an das Lamm, das beim jüdischen Paschafest zur Erinnerung an den Auszug aus Ägypten geschlachtet und gegessen wird und an Jesus Christus, das „Lamm Gottes“, der sein Leben für uns opferte.  

Vier Back-Oblaten: Sie erinnern uns an die Hostie und wir besprechen, wie sie in Empfang genommen wird.

Dann machen wir eine „Phantasiereise“, eine kleine Meditation über „Gott ist wie ein guter Hirte“ nach Psalm 23, bevor wir im Kommunionalbum den Abschnitt aus dem Johannesevangelium lesen, in dem Jesus den Simon Petrus dreimal fragt, „Liebst du mich?“ und ihn schließlich bittet, seine Schafe zu weiden.

Die Kinder denken sich noch - jeder für sich - ein Gebet aus und gestalten das Blatt mit bunter Schrift und kleinen Zeichnungen. Zum Abschluss beten wir die erdachten Gebete gemeinsam.

 

 

 

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5. Stunde - Wir loben Dich, wir preisen Dich

Wir beginnen die Stunde mit einem gemeinsamen Essen: Kleine selbstgebackene Semmeln und Traubensaft. Die Gruppenkerze brennt schon am Tisch und wir schauen unser „Gruppentöpfchen“ an, in das jeder letzte Woche in Weizenkorn gelegt hat. Fünf kleine grüne Pflänzchen spitzen aus der Erde. Die Kinder erzählen von ihren Töpfchen zuhause.

Wir singen „Lobet und preiset ihr Völker, den Herrn“ und überlegen, was man mit dem Mund alles tun kann. Wir sprechen Namen „ohne Ton“ aus und die anderen raten, welcher Name „gesagt“ wurde.

Dann schreiben die Kinder auf kleine Kärtchen, wofür sie Gott loben und danken möchten: Wasser, Brot, Freunde und Familie, Umwelt und Natur ...

Wir lesen gemeinsam einen Abschnitt aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther und die Kinder erkennen den Wortlaut aus dem Gottesdienst. Danach betrachten wir die Bilder im Kommunionalbum und können feststellen, wie sich im Bild des Gründonnerstag schon die Dunkelheit zeigt, obwohl Jesus und seine Jünger noch strahlend hell sind, wie die Karfreitagsdarstellung in völliges Dunkel gehüllt ist und der auferstandene Jesus am Ostersonntag die Dunkelheit bezwingt.

Wir gestalten das Plakat des Letzten Abendmahles: Die Kinder zeichnen sich selbst, kleben ihre Bilder auf einen großen Bogen und malen gemeinsam Jesus und einen gedeckten Tisch mit Brot und Kelch.

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2. Stunde - Kommt und seht

Die Stunde beginnt mit einem Spiel, anschließend stellen sich die Kinder mit geschlossenen Augen ihr Zuhause oder eine schöne Situation vor und wir reden darüber.

Heute hören wir von Johannes dem Täufer, der am großen Fluss Jordan lebt und der fühlt, dass von Jesus etwas Besonderes ausgeht. (Joh 1, 35-39) Dass er als „Lamm Gottes“ Gehorsam, Geduld und Leid spüren lässt, aber auch Rettung, ein Fest, neues Leben.

Die Kinder malen, wie sie sich den Jordan, das Haus des Johannes und die heisse Sonne vorstellen. Ein Bild unserer Pfarrkirche wird ins Album geklebt, wir finden die in einer „Buchstabensuppe“ verborgenen Begriffe und spielen „Ich sehe was, was du nicht siehst“. Ein „Kommunionquiz“ rundet die Stunde ab, die Kinder raten begeistert mit.

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1. Stunde - In Jesu Namen versammelt

In der ersten Gruppenstunde verzieren wir gemeinsam unsere weiße Gruppenkerze mit roten Herzen, einem Kreuz, einem goldenen Kelch und die Kinder schreiben ihre Vornamen darauf.

Dann bilden wir einen Kreis und werfen uns ein Wollknäul zu, wobei der Faden immer in der Hand behalten wird. Wir erkennen: Unser Netz (unsere Gemeinschaft) geht kaputt, wenn einer seine Fäden aus der Hand legt.

Puzzleteile werden zusammengesetzt: Jeder hat seinen Platz, ist ein gleich wichtiger Teil der Gemeinschaft. Wir drehen das Puzzle um: Jesus ist in die Mitte unserer Gemeinschaft gekommen.

Jedes Kind bekommt einen kleinen Stein und die anderen Kinder zählen auf, warum genau dieses Kind so wichtig für unsere Gemeinschaft ist. Wunderschöne Komplimente werden da ausgetauscht!

Nach der Bibelstelle über den einen Leib und die vielen Glieder (1 Kor 12, 12-27) singen wir „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“, die Kinder spielen Flöte dazu. 

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3. Stunde - Mit Jesus hören

Die dritte Gruppenstunde beginnt in der Pfarrkirche: Die Kinder kleben ihre Fotos und Namensschilder an die Leinwand mit dem Weinstock und den Reben. Anschließend setzen sich alle in eine Kirchenbank und wir machen eine Kirchenrallye. Wo sitzt der Priester während der Messe? Wo wird das Evangelium vorgelesen? Wo werden die Lieder begleitet? Die Kinder deuten jeweils darauf. Den Schatz, das Allerheiligste, „finden“ wir schließlich im Tabernakel.

Zuhause spielen wir „Stille Post“, dann versuchen wir, mit geschlossenen Augen zu hören, was für Geräusche rund um uns herum passieren. 

Wir beschäftigen uns mit der Bibelstelle von Samuel, der mit dem fast blinden Priester Eli im Tempel lebt und eines Nachts die Stimme Gottes hört. (1 Sam 3, 1-11) Die Bibelstelle lesen wir mit verteilten Rollen und nehmen das ganze auf: Der Erzähler, Gott, Eli und Samuel.

Gott möchte auch mit uns sprechen: in unseren Herzen, durch gute Gedanken, durch Gefühle. Auch die Schöpfung und die Geschichten in der Bibel zeigen uns, dass Gott mit uns „spricht“, nur eben nicht so direkt wie zu Samuel. Gott redet nicht einfach auf uns ein, er wartet, bis wir bereit dafür sind.

Auf ein Plakat schreiben die Kinder mit bunten Stiften, was man alles hören kann.

Zum Abschluss lösen wir gemeinsam das  Kreuzworträtsel im Kommunionalbum und die Kinder erzählen sich gegenseitig Witze.

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4. Stunde - Segne das Werk unserer Hände

Zu Beginn der vierten Gruppenstunde fassen wir uns alle an den Händen, rund um unsere Gruppenkerze. Wir spüren unsere Verbindung zueinander und Jesus, unser Licht, leuchtet in unserer Mitte.

Was können die Hände alles? Den Kindern fällt viel ein, wir halten ihre Ideen auf einem Plakat fest.

Wir fassen uns erneut an den Händen und beten.

Guter Gott, du hast uns das Leben geschenkt.

Du hast uns mit Herz und Händen geschaffen.

Lass uns dafür dankbar sein.

Stärke in uns das Gute, damit wir mit unseren Händen Gutes tun.

Gib uns die Kraft, mit unseren Händen anderen zu helfen.

Schenke uns Ausdauer und Freude, am Werk deiner Schöpfung mitzuarbeiten.

Amen.

Wir besprechen, wie Brot entsteht, vom Pflügen und Säen über die Ernte bis hin zu Mehl mahlen, Teig kneten, backen und schauen uns das alles in einem Buch an. Außerdem betrachten wir Weizenkörner, die vor einer Woche gesät wurden und nun schon kräftig grün aus der feuchten Erde sprießen. Eines graben wir aus und erkennen deutlich die aufgesprungene Schale, aus der das neue Leben dringt.

Dann geht es ab in die Küche zum Brot (Semmeln) backen. Jeder füllt abwechselnd Zutaten ein: Haferflocken und Weizenkörner, Gewürz, Mehl, Hefe und Wasser. Kneten darf auch jeder mal, danach formen wir Semmeln, schneiden ein Kreuz hinein (Wer am Gündonnerstag in der Abendmahlfeier für Kinder aufpasst: gut zum Teilen!) und schieben sie hoffnungsvoll in den Backofen.

Während die Semmeln gebacken werden, lesen wir die Geschichte von der Waage des Königs: Geld und Edelsteine in der einen Waagschale, Brot, das mit Hungernden geteilt wurde, in der anderen – was wiegt wohl schwerer?

Wir hören aus dem Markus-Evangelium die Geschichte der wunderbaren Brotvermehrung, singen ein bißchen und sprechen über Tischgebete. Zum Abschluss gehen wir nach draußen und jedes Kind sät selbst einige Weizenkörner in tiefdunkle Erde. Vorsichtig werden die Töpfchen nach Hause getragen – nächste Woche, so hoffen wir, spitzt auch hier das erste Grün hervor.