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4. Stunde - Segne das Werk unserer Hände

Zu Beginn der vierten Gruppenstunde fassen wir uns alle an den Händen, rund um unsere Gruppenkerze. Wir spüren unsere Verbindung zueinander und Jesus, unser Licht, leuchtet in unserer Mitte.

Was können die Hände alles? Den Kindern fällt viel ein, wir halten ihre Ideen auf einem Plakat fest.

Wir fassen uns erneut an den Händen und beten.

Guter Gott, du hast uns das Leben geschenkt.

Du hast uns mit Herz und Händen geschaffen.

Lass uns dafür dankbar sein.

Stärke in uns das Gute, damit wir mit unseren Händen Gutes tun.

Gib uns die Kraft, mit unseren Händen anderen zu helfen.

Schenke uns Ausdauer und Freude, am Werk deiner Schöpfung mitzuarbeiten.

Amen.

Wir besprechen, wie Brot entsteht, vom Pflügen und Säen über die Ernte bis hin zu Mehl mahlen, Teig kneten, backen und schauen uns das alles in einem Buch an. Außerdem betrachten wir Weizenkörner, die vor einer Woche gesät wurden und nun schon kräftig grün aus der feuchten Erde sprießen. Eines graben wir aus und erkennen deutlich die aufgesprungene Schale, aus der das neue Leben dringt.

Dann geht es ab in die Küche zum Brot (Semmeln) backen. Jeder füllt abwechselnd Zutaten ein: Haferflocken und Weizenkörner, Gewürz, Mehl, Hefe und Wasser. Kneten darf auch jeder mal, danach formen wir Semmeln, schneiden ein Kreuz hinein (Wer am Gündonnerstag in der Abendmahlfeier für Kinder aufpasst: gut zum Teilen!) und schieben sie hoffnungsvoll in den Backofen.

Während die Semmeln gebacken werden, lesen wir die Geschichte von der Waage des Königs: Geld und Edelsteine in der einen Waagschale, Brot, das mit Hungernden geteilt wurde, in der anderen – was wiegt wohl schwerer?

Wir hören aus dem Markus-Evangelium die Geschichte der wunderbaren Brotvermehrung, singen ein bißchen und sprechen über Tischgebete. Zum Abschluss gehen wir nach draußen und jedes Kind sät selbst einige Weizenkörner in tiefdunkle Erde. Vorsichtig werden die Töpfchen nach Hause getragen – nächste Woche, so hoffen wir, spitzt auch hier das erste Grün hervor.

 

 

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Gemeinsamer Gottesdienstbesuch

Wir besuchen gemeinsam den Sonntagsgottesdienst. Drei Gruppenkerzen stehen heute auf dem Volksaltar und brennen während der Messe, auch die Leinwand „Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben“ mit den Bildern von schon fast allen Erstkommunionkinden steht vorne und Diakon Seipel nimmt in seiner Predigt Bezug darauf.

 

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Piding-Vorstellung der Erstkommunionkinder

Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben

Mit dem Vorstellungsgottesdienst der Erstkommunionkinder begann am Sonntag, den 8. Februar 2015 die Vorbereitung auf der Erstkommunion, die 22 Pidinger Kinder am 10. Mai feiern dürfen.

Dicht gedrängt und erwartungsvoll saßen die Kinder in den ersten beiden Reihen in der Pfarrkirche und folgten aufmerksam den Worten von Pfarrer Christoph Kronast und Diakon Horst Seipel. Eine große bemalte Leinwand, die das Leitwort der Erstkommunion sowie einen Rebstock mit Weintrauben und Blättern zeigt sowie die vor dem Volksaltar aufgebauten Gruppenkerzen unterstrichen die Besonderheit des Gottesdienstes. Kyrierufe und Fürbitten wurden von den Erstkommunionkindern vorgelesen. Während der Predigt wurden sie außerdem von Diakon Seipel bankweise nach vorne in den Altarraum gebeten, um sich jeweils selbst persönlich mit ihrem Vor- und Nachnamen vorzustellen.

Am Ende des Gottesdienstes segnete Diakon Seipel die Gruppenkerzen und  überreichte sie den jeweiligen Leiterinnen der Kommuniongruppen. In der ersten Gruppenstunde werden die Kerzen von den Kindern gemeinsam verziert und brennen dann bei jeder der insgesamt 8 Vorbereitungsstunden auf die Erstkommunion.

Die bemalte Leinwand mit dem Weinstock wird in den nächsten Tagen mit den Fotos aller Erstkommunionkinder beklebt und in der Pfarrkirche Piding aufgestellt.