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1. Firmstunde: Identität/beim Namen gerufen

Zu Beginn verzieren wir unsere Gruppenkerze, die in jeder Firmstunde brennen soll. Die Firmlinge schreiben mit rotem Wachsstift ihre Namen auf die Kerze.
Anschließend stellt sich jeder vor und wir machen ein paar Kennenlernspiele. Die Jugendlichen interviewen sich gegenseitig und stellen ihren „Interviewpartner“ dann der Gruppe vor, wir überlegen, was wir der Gruppe bei uns zuhause zeigen würden, wenn sie uns heute, jetzt besuchen käme.

Wir füllen gemeinsam ein Plakat mit verschiedenen Fragen aus:
Was mich interessiert: meine Freude, Traktorfahren
Was mich nicht interessiert: Autos, Latein, Geschichte
Was mich freut: Freunde und Familie sehen
Was mich ärgert: Mathe, Deutsch, Englisch
Meine starken Seiten: hilfsbereit, freundlich
Meine schwachen Seiten: sehen
Was mich trägt: Familie, Freunde, Netflix, Schlaf, Wochenende

Wir bilden Zweiergruppen, einer bekommt die Augen verbunden und wird von seinem Partner blind durch den Pfarrsaal geführt, allerdings nur durch Nennung des Namens, ohne Berührung. Nach der Übung sprechen wir über unsere Erfahrungen, was sich im Lauf der Aktion geändert hat, wie ich mich als Führender und als Geführter gefühlt habe und hören eine Bibelstelle: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich bei deinem Namen gerufen! (Jes 43, 1-7)

Wir sprechen über unsere eigenen Vornamen, evtl. Spitznamen, wie wir von Freunden oder Familie genannt werden und lesen über die Bedeutung oder Varianten nach.
Beispiel Martina: lateinisch, geht zurück auf den Namen des Kriegsgottes Mars, skandinavisch Marten
Beispiel Judith: hebräisch, Jüdin oder Frau aus Jehud, alte Namensform Jehudith

Zum Abschluss spielen wir ein Würfelspiel, bei dem man Fragen beantworten muss, wenn man das jeweilige Feld erreicht: Was ich an mir besonders gut finde – Heute habe ich mich geärgert über – Meine Lieblingsmusik ist – Ich beneide – Was mich am meisten nervt ...