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2. Firmstunde: Gott

Wir versammeln uns um den Tisch, zünden die Gruppenkerze an und hören ein Gebet.

„Ein langer, möglicherweise hektischer Tag liegt hinter uns, die Firmstunde liegt jetzt vor uns. Lasst uns für einige Augenblicke schweigen, um auch innerlich hier anzukommen.

Herr, sei du in unserer Mitte und schenke uns zündende Ideen, die in uns etwas zum Brennen und zum Leuchten bringen – lass uns auf die Worte der anderen hören und ihre Meinung tolerieren – gib uns die Kraft, Begonnenes zu vollenden und manches einfach wachsen zu lassen – schenke uns viele Augenblicke der Freude!“

Jeder Firmling schreibt auf eine leere Karte, was ihm einfällt, wenn er das Wort „Gott“ hört:

Vertrauensperson – jemand, der in jeder Situation für dich da ist – Glauben – Christentum – Jesus – Frieden – Kirche – Beten ...

Anschließend erhält jeder Firmling einen Umschlag mit etwas 60 Begriffen zu Gott (Guter Hirte, Vater, Höchster, Gewissen, Licht, Kuschelgott, feste Burg, Ziel, Richter, der Ferne, Blitz und Donner, Feuer, Beobachter ...). Im Lauf der Stunde wird der Umschlag immer wieder zur Hand genommen und die Begriffe aussortiert, die für den jeweiligen Jugendlichen am wenigsten mit Gott zu tun haben.

Übrig bleiben am Ende: Licht, Befreier, Polizist, Baum, Gnädiger, Trost, Heiliger, Richter, Menschgewordener, Liebe, Beschützer, Herr, Wunderbarer, Vater, Allmächtiger, Guter Hirte ...

In einer „Schreibkommunikation“ machen wir uns Gedanken über „Gott – gibt es ihn? Und wenn ja, wie?“ Die Firmlinge schreiben Fragen, Antworten oder Bemerkungen auf ein großes Plakat.

Meiner Meinung nach gibt es ihn. Er ist bei Menschen, die seine Hilfe brauchen oder in schlechten Zeiten sind. Er ist aber auch bei denen, die glücklich sind. – Wie spüren wir seine Gegenwart? – Dass man sich z.B. wohl fühlt und allgemein ein gutes Gefühl bei der Sache hat.

Frieden – Frieden wo? – In Ländern wo Krieg herrscht! – Überall!

Liebe – Liebt er uns oder wir ihn? – Vermute schon dass er uns liebt. Ob wir ihn lieben ist uns überlassen.

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Kleine Leinwände, Farben und Pinsel werden verteilt und die Firmlinge sind eingeladen, ihr persönliches Bild von Gott zu malen.

Zum Abschluss spielen wir wieder ein paar Runden unseres Würfelspieles: Mit wem ich gerne einmal einen Tag verbringen würde – Wäre ich Lehrer, würde ich am liebsten – Mein Traumauto ...