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Vom Erbsenbeppi und vom Türkenpoldi - 15 Ministranten aus dem Pfarrverband Anger-Aufham-Piding unterwegs in Wien

Die Wiener haben für so manches Denkmal oder geschichtliche Personen ihre eigenen Ausdrücke, die oft einprägsamer sind, als die offiziellen Namen. Dies erfuhren die Ministranten gleich bei der Stadtbesichtigung in Wien. So gibt es für das Heldendenkmal der Roten Armee den liebevollen Namen Erbsenbeppi und Kaiser Leopold I, Kaiser zur Zeit des zweiten Türkenkrieges wird kurz Türkenpoldi genannt.

Natürlich hat Wien noch viel mehr geschichtliches und auch kulturelles zu bieten.

Nachdem in der Stadtrundfahrt ein erster Eindruck von Wien gewonnen werden konnte, ging es am nächsten Tag gleich nach Schloss Schönbrunn. Schloss Schönbrunn wurde erst unter der Kaiserin Maria Theresia in seiner heutigen Form ausgebaut. Der barocke Palast war bis zum Ende des Ersten Weltkrieges die Sommerresidenz des österreichischen Kaiserhauses.

Einen Besuch wert war auch die kaiserliche Wagenburg, der ehemalige Fuhrpark des Wiener Hofes mit Karossen, den Prunkwägen, den Schlitten und Sänften und sogar Kinderwägen der kaiserlichen Familie.

Von den Minis sehnsüchtig erwartet war der Besuch des Wiener Praters, genauer des Wiener Volks- oder Wurstelpraters mit den vielen Fahrgeschäften. Ein „Muss“ im Prater war natürlich die Fahrt mit dem weltbekannten Riesenrad.

Der nächste Programmpunkt führte aus österreichischem Staatsgebiet heraus in die Uno-City, also auf exterritoriales Gebiet.

Die Uno-City ist neben New York, Genf und Nairobi einer der vier Amtssitze der Vereinten Nationen. Untergebracht sind dort Organisationen wie der IAEA, (Internationale Atomenergiebehörde), der UNIDO (Organisation für industrielle Entwicklung) oder dem UNHCR (Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen).

Fast als Kontrast dazu dann die Führung im Wiener Stephansdom, dem Wahrzeichen Wiens und Österreichs.

Nach etwas freier Zeit diente der letzte Abend der Gemeinschaft der Ministranten, zum einen, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, zum anderen um sich durch Spiele, durch erzählen lustiger Witze und einigem mehr noch besser kennen zu lernen.

Den Ausklang der Reise bildete der Besuch des Schlossparks Schönbrunn, der von der Unterkunft im Don Bosco Haus, zu Fuß erreichbar war. Von dort gings mit dem Bus zurück nach Piding und Anger.