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Sternsingeraktion 2018

"Gemeinsam gegen Kinderarbeit in Indien und weltweit" - unter diesem Motto stand die Sternsingeraktion 2018. In den vergangenen Tagen waren im Pfarrverband viele Kinder und Jugendliche als Sternsinger bei teilweise sehr widrigen Witterungsverhältnissen für den guten Zweck unterwegs. 

Unter folgendem Link können Sie sich über die diesjährige Sternsingeraktion informieren.

https://www.sternsinger.de/helfen/indien-kinderarbeit/

4034 € sammelten die Pidinger Sternsinger - ein herzliches Vergelt´s Gott!

Festgottesdienst am 6.1.2018 in Piding

Mit einem festlichen Gottesdienst beging die Pfarrei Maria Geburt in Piding das Hochfest der Erscheinung des Herrn. Eine große Schar Ministranten, die in den vergangenen Tagen bereits in der Pfarrei für die Kinder vor allem in Indien gesammelt hatten, zog zusammen mit Pfr. Josef Koller und Gemeindereferentin in das Gotteshaus ein.

Zu Beginn segnete Pfr. Josef Koller Kreide, Weihrauch und Weihwasser zum Segnen der Wohnungen und Häuser. Die Gemeindereferentin, Frau Marianne Aicher ging in der Predigt besonders auf den einen Satz im Tagesevangelium ein :“ Herodes erschrak und mit ihm die Hohen Priester“. Zum Schrecken des Volkes Israel kamen Heiden, die die Zeichen der Zeit erkannt hatten. Vielleicht brauchen auch wir manchmal Sterndeuter um den Sinn unseres Glaubens zu erkennen. In den Fürbitten wurde besonders für die Sternsingeraktion, die in diesem Jahr die Kinderarbeit als Thema hatte, gebetet.

Der Kirchenchor unter der Leitung von Frau Anni Utz umrahmte musikalisch mit der festlichen Weihnachtsmesse und dem Transeamus den Gottesdienst. Vor dem Schlusssegen von Pfr. Josef Koller sprachen alle Sternsinger nochmals gemeinsam ihre Glück- und Segenswünsche für das Jahr aus.

Bericht und Fotos: N. Titze

 

Nachfolgend noch einige Bilder der Pidinger Sternsinger (aufgenommen bei der Aussendung).

Einige Eindrücke von Sternsingern:

Als ich um dreiviertel acht in den Pfarrhof kam, war es noch sehr leer. Kein Gedrängel vor den Spiegeln und kein Gerangel um Schminktöpfchen und Schwämmchen. Wir haben uns größtenteils selbst geschminkt, teilweise auch untereinander. Beim Anziehen haben uns Mamas geholfen. Um halb neun war Aussendung. Danach wurde jede Gruppe in ihr Gebiet gefahren oder ist dort hingegangen. Mittags haben wir immer alle gemeinsam im Pfarrhof gegessen. Es gab am ersten Tag Gulasch mit Spätzle beziehungsweise Knödel und am zweiten Tag Schnitzel mit Pommes. Am Mittwoch (erster Tag) ging es nach dem Mittagessen für uns nicht mehr weiter wegen dem Regen und dem Wind. Dafür bekamen wir am zweiten Tag durchsichtige Regenponchos. Ich fand es schön, dass wir zumindest in unserem Gebiet sehr gut angenommen wurden. Wir hatten kaum „Nein Danke!“, „Brauch ich nicht!“ oder sonstiges. Einmal wurden wir einfach unterbrochen, aber das war’s. Einige Leute haben uns auch Getränke und Plätzchen angeboten. Nicht ganz so schön fand ich das Wetter, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Nächstes Jahr möchte ich wieder mitgehen.

Schön war, dass uns sehr viele Leute die Türe geöffnet haben. Ich fand das Essen auch total lecker. Es war auch schön in einer so tollen Gruppe zu sein. Nicht schön war, dass es am Ende geschüttet hat. Dass manche nicht aufgemacht haben.

Das Wetter war voll blöd, weil ich irgendwann gefroren habe. Am zweiten Tag fand ich schade, dass kaum einer aufgemacht hat. Schön war, dass uns viele ein Kompliment gemacht haben, weil wir es so schön gesagt haben. Das Essen war auch total lecker! Danke!

Wenn man richtig angezogen war, war das Wetter auch nicht mehr so schlimm. Schade war, dass in einer Straße gar keiner aufgemacht hat und manche Jugendliche an der Straße uns beschimpften. Das Mittagessen war sehr gut. Vielen Dank an die Organisatoren und die Helfer im Hintergrund ...

Sehr gut gefallen hat mir unsere Gruppe, dass wir viel Geld für die Mission sammeln konnten und dass uns viele Leute die Türen aufgemacht haben. Erst dachte ich unser Gebiet wäre nicht so gut, das war dann aber nicht so übel. Weniger gut war das Wetter und dass wir am ersten Tag deswegen abbrechen mussten.