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Ministrantenwallfahrt nach Rom - mit Originaltönen der Minis

"Suche Frieden und jage ihm nach" war das Motto der diesjährigen Ministrantenwallfahrt nach Rom. Und wie immer, wenn die ewige Stadt ruft, ist der Bus voll - voll mit Minis, aber auch mit Vorfreude und guter Laune.

Am Samstag direkt nach dem letzten Schultag gings los. Um 5 Uhr in der Früh war Abfahrt.

Aus unserem Pfarrverband waren 29 MinistrantInnen und 5 Erwachsene unterwegs, darunter auch Pfarrer Anghel.

Insgesamt haben in dieser Woche gut 60.000 MinistrantInnen aus der ganzen Welt Rom auf Trab gehalten. Volle Busse und Bahnen, volle Restaurants und überall Sprechchöre.

Am Sonntag Vormittag haben wir die Domitilla-Katakombe besucht. Am Nachmittag trafen wir dann beim Eröffnungsgottesdienst in der Lateranbasilika auf die anderen 5.500 Minis aus unserem Erzbistum.

Zum Start in die neue Woche hatten wir eine Führung durchs klassische Rom. Es gab viel zu bestaunen. Von der Spanischen Treppe über den Trevibrunnen bis zum Pantheon. Dort legten wir eine kurze Pause ein, in der es zur ersten Wasserschlacht kam - und wer hat da richtig Gas gegeben? Sie werdens nicht glauben, unser guter Herr Pfarrer.

Danach gings noch weiter bis zum Markt am Campo de Fiori an dem wir dann drei Stunden zur freien Verfügung hatten.

Am Abend fuhren wir noch einmal in die Stadt und bewunderten das Kolosseum bei Nacht.

Der Dienstag begann deutlich früher als die anderen Tage, da wir früh am Petersdom sein wollten um eine lange Schlange zu vermeiden. Wir kamen um halb acht an und mussten dennoch zwei ganze Stunden in der Sonne warten bis wir den atemberaubenden Ausblick von der Kuppel des Petersdoms genießen konnten.

Danach fuhren wir wieder ins Hotel um uns kurz auszuruhen und frisch zu machen, denn am späten Nachmittag wartete die Papstaudienz auf uns.

60.000 Minis auf dem Petersplatz erlebten den Papst hautnah - und wir mittendrin. Ein unvergessliches Erlebnis.

Am Tag darauf besuchten wir die alte Hafenstadt Ostia antica und fuhren anschließend zum Strand. Dort verbrachten wir zwei schöne Stunden im Meer.

Am Späten Nachmittag machte sich eine Kleingruppe auf um das malerische Viertel Trastevere zu erkunden.

Wir aßen in einem wunderbaren Restaurant zu Abend. Um 22 Uhr stieß der Rest zu uns, um gemeinsam den Flair zu genießen. Mit jedem Atemzug sogen wir die unbeschreibliche Stimmung in uns auf. Der beste Abend der Woche.

Am letzten Tag hatten wir wieder eine Führung, dieses Mal durchs antike Rom rund ums Kolosseum und ums Forum Romanum.

Danach besuchten wir die Kirche Aracoelli und hielten am Marienaltar Fürbitte für die Menschen in unserem Pfarrverband.

Am Abend versammelten sich wieder alle Minis aus unserem Erzbistum in St. Paul vor den Mauern zum Abschlussgottesdienst mit Reinhard Kardinal Marx.

Am Freitag mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten. Aber das ging in Ordnung, da die Woche mit dauerhaft 35°C doch ganz schön anstrengend war.

Wir haben viele fremde Minis aus der ganzen Welt kennengelernt, aber auch wir selbst sind immer mehr zusammengewachsen und werden diese Fahrt wohl nie vergessen.

Auch wenn die nächste Fahrt erst 2022 ist, steht eins fest:

Rom, wir kommen wieder.

Abschließend möchten wir uns bei allen bedanken, die uns vor und während der Wallfahrt so stark unterstützt haben.

Danke an Marianne Aicher fürs Organisieren.

Danke ans Reiseunternehmen Kirchner, das uns souverän hin- und wieder zurückgebracht hat.

Danke an Marianne Aicher, Pfarrer Anghel, Thomas Kruck, Sylvia Scheifler und Karl Wimberger, die uns während der Wallfahrt immer zur Seite standen.

Danke an alle, die uns im Vorfeld so großzügig mit Spenden unterstützt haben.

Danke, ihr seid die Besten.

Text: Thoms Kruck

 

Mein schönstes/bestes/lustigstes Rom Erlebnis

Stimmen zur Ministrantenwallfahrt, aufgeschrieben von den Ministrantinnen und Ministranten bei der Heimfahrt im Bus

„Ein Treffen mit anderen Minis am Abend. Als wir sangen und getanzt haben.“

Als wir den ganzen Tag in der Öffentlichkeit gesungen haben.“

„Als wir am Mittwoch den 01.08.18 am Abend am Brunnen mit anderen Minis gesungen haben.“

„Mein lustigstes Erlebnis in Rom war, als wir alle, sogar mit Pfarrer eine Wasserschlacht gemacht haben, alle triefend nass waren. Und als wir bei der Papst Audienz waren, dass war fantastisch, wie die ganzen Leute ihn gefeiert haben.“

„Das schönste Erlebnis war die Papstaudienz und die tollen Momente mit den anderen Minis.“

„Als wir mit 2 weiteren anonymen Personen auf der Suche nach dem Hard Rock Café einmal durch die Stadt gelaufen sind.“

„Der schönste Moment in Rom für mich war, als wir eine große Wasserschlacht gemacht haben und alle nass waren. Außerdem noch den Ausflug ans Meer, da es in Rom seeehr heiß war.“

„Es war nicht nur eine Sache schön, sondern alles.“

„Die Abende waren lustig. Die schöne Aussicht bei der Kuppel war atemberaubend.“

„Wo wir auf die Kuppel gegangen sind und einen faszinierenden Blick in die Kirche von oben erhielten, anschließend noch einen wunderschönen Rundumblick über Rom sahen.“

„Ich fand am Schönsten den Ausflug ans Meer!“

„Mir hat am besten gefallen die Papstaudienz, weil wir das erste mal ihn so nah sehen konnten.“

„Mein schönstes Erlebnis war, wo wir am Meer waren.“

„Mein schönstes Erlebnis war wie wir beim Papst waren.“

„Mein schönstes Erlebnis war, als wir am Abend in dem romantischen Seitengässchen gegessen haben und danach mit anderen Minis gesungen und getanzt haben.“

„Papstaudienz und Wasserschlacht mit dem Herrn Pfarrer.“

„Der Tag am Petersdom mit anschließender Papstaudienz.“

„Das Zusammentreffen mit anderen Ministranten.“

„Das gemütliche Schlendern durch die Gassen und Betrachten der Sehenswürdigkeiten.“

„Da ich die Woche so viel erlebt habe, kann ich mich gar nicht entscheiden, aber ich glaube das Abendessen zu 8 war sehr cool. Es war entspannt und man konnte den Abend gut ausklingen lassen. Der kurze Nachmittag am Meer hätte länger sein können, weil wir alle sehr viel Spaß hatten. Wir haben auch am Blind Date in einer kleinen Gruppe (weil nicht alle dabei waren) ein paar Ministranten (6) aus der Nähe von Bamberg kennen gelernt, mit denen ich im Kontakt bleiben werde. Auch am Abend in der Stadt haben wir mit vielen anderen Ministranten viel getanzt und gesungen. Diese besonderen Tage möchte ich unbedingt in 4 Jahren noch mal erleben, weshalb ich (auch wegen Spaß) weiterhin Ministrantin bleiben möchte.“

„Ich wünsche dir viel Glück und viel Segen, wie der König Salomo, der auf seinem Throne saß und ein Stückchen Käse aß.“ (?)

„Uns hat am Besten der Abend mit dem blind date gefallen, da wir viele nette Leute kennenlernten und keinen Stress hatten und machen konnten, was wir wollten. Insgesamt fuhren wir zu acht zu dem blind date, da wir so wenig waren, konnten wir auch ganz gemütlich Essen gehen und danach noch die Stadt ein bisschen nachts anschauen. Auch waren die so über 30° heißen Temperaturen am Abend aushaltbar. Ebenfalls schön waren die Stunden am Strand. Obwohl wir uns jetzt auf daheim freuen, waren es unvergessliche Tage und jeder Tag war toll.“

„Ich fand es sehr schön, besonders den Tag am Meer oder auch der Nachtspaziergang am Kolosseum und an der Schreibmaschine.“

„Uns hat das Baden am Meer wahrscheinlich am Besten gefallen, obwohl der Sand so heiß war, dass man sich lieber auf Dornen gestellt hat und man (oder nur wir) gefühlt immer Salzwasser im Auge hatten. Außerdem war S. das allererste Mal am Meer, wobei R. ein viel größeres Drama daraus gemacht hat als S. selbst. Es hat auch sehr viel Spaß gemacht, über die ganze Woche hinweg, mit Ministranten aus anderen Pfarreien zu reden, auch wenn wir die Orte, von denen sie herkamen fast nie kannten. Am Anfang haben wir auch vergessen sie nach ihren Namen zu fragen. Deswegen nennen wir die Leute zum Beispiel: Die Typen aus Aßling. Inzwischen kennen wir die Namen von drei Leuten, zwei davon aus unserer Diözese. Das waren zwar unsere Lieblingsmomente, aber uns hat alles gefallen.“

„Mich hat besonders das Gemeinschaftsgefühl innerhalb unserer Gruppe und zwischen den verschiedenen Gruppen beeindruckt. Wir haben viel zusammen gelacht und hatten viel Spaß. Außerdem hat man die Leute aus der eigenen Gruppe besser kennen gelernt und Bekanntschaften mit anderen Ministranten aus ganz anderen Gegenden geschlossen. Wenn man andere getroffen hat, begrüßt man sich sofort. Wir haben miteinander gesungen, getanzt und Spiele gespielt. Als wir einmal spazieren in der Stadt gegangen sind, sind wir anderen Ministranten begegnet, die auch dort waren. Mit Ihnen haben wir dann einige Zeit sehr viel Spaß. Ich habe die Stimmung dort und auch allgemein sehr genossen und finde es schade jetzt schon nach Hause zurückfahren zu müssen.“

„Mir hat der Teamgeist in unserer Gruppe gut gefallen. Von meiner Hinsicht haben sich alle gut verstanden. Doch auch die zahlreichen Führungen, zu. B. Antikes Rom oder das klassische Rom sehr begeistert. Die Hotel Angestellten waren immer freundlich und hilfsbereit.“

„Mein bestes Erlebnis in Rom war die Führung durch die Altstadt Roms, weil wir mit dem Pfarrer Anghel eine Wasserschlacht gemacht haben und alle die Mitgemacht haben wurden alle nass. Das Hotel war sehr schön, die Angestellten waren nett und das Essen war immer Gut, wir hatten immer Frühstück und Abendessen was mir auch gefallen hat, war dass das Abendessen in einem Drei –Gänge-Menü serviert wurde.“

„Mir hat am Besten gefallen, als wir die Anliegen der Pfarreien in der Kirche gelesen haben. Das war eine ganz besondere Stimmung und auch die Anliegen haben mich sehr berührt.“