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5. Firmstunde: Zeichen der Firmung

Die Vorbereitungszeit neigt sich dem Ende zu: Die letzte Firmstunde ist da ...

Zu Beginn schauen wir uns alle Plakate an, die wir in den vergangenen Wochen gestaltet, geschrieben und beklebt haben, und erinnern uns an das jeweilige Stundenthema.

Dann unterhalten wir uns über die Sakramente, die Firmlinge überlegen zusammen, welche Sakramente es gibt (Taufe, Eucharistie, Buße, Firmung, Ehe, Krankensalbung und Diakonats-, Priester- oder Bischofsweihe).

Die Firmlinge ziehen Kärtchen und machen die jeweilige Handbewegung vor. Die anderen müssen raten, was damit gemeint sein könnte:
Zeigefinger vor den Mund: schweigen
Winken: begrüßen, verabschieden
Faust machen: drohen, Kampf
...

Handauflegung bei der Firmung
Wichtiges Zeichen, Kräfteübertragung, wem ich die Hand auf die Schulter lege, dem möchte ich zeigen, hinter dir stehe ich, du kannst mit mir rechnen. Als Partnerübung bilden die Fimlinge Paare, nähern ihre Handflächen denen des Partners: Ab wann kann man Wärme spüren? Händedruck – wie muss er sein, damit er sich richtig anfühlt?

Bei der Firmung bekommen die Jugendlichen vom Firmspender die Hand aufgelegt, der dabei im Auftrag Jesu Christi handelt. (Über mir hält jemand seine Hand, ich kann sicher werden.)

Wir besprechen die Salbung mit Chrisam, Salbung als Zeichen der Kräftigung, auch im Alltag bewirken Salben, Öle oder Cremes Entspannung, Heilung, Kühlung, Stärkung ...

Im AT wurden Könige, Priester und Propheten gesalbt als Zeichen ihrer Würde – du bist auserwählt! Du bist etwas Besonderes! Du bist wertvoll! Ich schütze dich, gebe dir Kraft!

Besiegelung mit dem Kreuz
Hier kommt die Treue Gottes zum Ausdruck. Das christliche Leben, das wir mit der Taufe übernommen haben, wird durch die Firmung noch einmal besiegelt und beglaubigt. Gott nimmt seine Zusage nicht zurück!

Friedensgruß
Leben in Frieden mit dir, mit den Mitmenschen, mit Gott.

Wir besprechen das Taufbekenntnis und das Glaubensbekenntnis, hier füllen alle einen Lückentext aus