Während das Gebiet um den Obersalzberg in den 1930er-Jahren zum Machtzentrum der Nationalsozialisten wurde, erlitten zahlreiche Menschen in der Region Verfolgung und Entrechtung. Der Vortrag beleuchtet individuelle Schicksale aus der Dauerausstellung Idyll und Verbrechen der Dokumentation Obersalzberg – etwa die Geschichte von Felicitas Moderegger, die aufgrund ihrer jüdischen Herkunft vom Königssee fliehen und ihre Familie zurücklassen musste, oder Gustav Ortenau, einst angesehener Arzt in Reichenhall, der aus dem Berufsleben gedrängt und zur Emigration gezwungen wurde. Diese und weitere Lebensgeschichten stehen exemplarisch für das Schicksal Verfolgter im gesamten NS-Reich. Doch welche Bedeutung haben diese Schicksale für das heutige Erinnern? Wie können sie sichtbar gemacht und vor dem Vergessen bewahrt werden? Diese und weitere Fragen sollen beleuchtet und ein Raum für Diskussion geschaffen werden.
Vortragende: Leonie Clara Zangerl, M.Ed.
Liebe Gemeindemitglieder,
das Jahr 2025 ist für die katholische Kirche ein Heiliges Jahr, für das Papst Franziskus das Motto „Pilger der Hoffnung“ ausgerufen hat. Ein solches ordentliches Heiliges Jahr findet alle 25 Jahre statt.
Ein grundlegendes Element des Heiligen Jahres sind die Wallfahrt nach Rom und das Durchschreiten der Heiligen Pforten in den vier Patriarchalbasiliken (Petersdom, Santa Maria Maggiore, Sankt Paul vor den Mauern und Lateran).
Neben der Wallfahrt in die Heilige Stadt Rom gibt es auch die Möglichkeit, das Heilige Jahr in den Jubiläumskirchen des Erzbistums München und Freising zu feiern. Dazu hat unser Erzbischof Reinhard Kardinal Marx für unser Erzbistum neben dem Münchner Dom zu Unserer Lieben Frau noch sechs weitere Jubiläumskirchen benannt.
Diese sind
- Jesuitenkirche St. Michael (Dekanat München-Mitte);
- Wallfahrtskirche Maria Eich (Dekanat München-Südwest);
- Wallfahrtskirche Maria Birkenstein (Dekanat Miesbach);
- Wallfahrtskirche Maria Eck (Dekanat Traunstein);
- Wallfahrtskirche Maria Birnbaum (Dekanat Dachau);
- Basilika Hl. Kreuz, Scheyern (Dekanat Freising).
In den Jubiläumskirchen kann ein Ablass erlangt werden. Für das Heilige Jahr 2025 gibt es einen bestimmten Jubiläumsablass: Alle Gläubigen, die nach Empfang des Bußsakramentes und der Heiligen Kommunion sowie gemäß den Intentionen des Papstes beten, können aus dem Schatz der Kirche einen vollkommenen Ablass erlangen. Es genügt bereits, andächtig eine der genannten Jubiläumskirchen oder den Münchner Dom zu besuchen und dort während einer angemessenen Zeitspanne in eucharistischer Anbetung und Meditation zu verweilen. Das Gebet soll mit dem Vaterunser, dem Glaubensbekenntnis und einer Anrufung Mariens, der Muttergottes, abschließen.
Weitere Informationen und Materialien
Auf der Online-Themenseite des Erzbistums ist ein umfangreicher Artikel zum Thema Ablass zu finden, der weiterführende Informationen enthält: www.erzbistum-muenchen.de/heiligesjahr2025.
Der BDKJ und die Stabsstelle Berufungspastoral laden alle jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 30 Jahren ein, das Jugendjubiläum, das im Rahmen des Heiligen Jahres stattfindet, auf einer Pilgerfahrt nach Rom zu begehen. Die Reise findet vom 27. Juli bis 3. August 2025 statt, mit einem vorbereitenden Treffen am 29. Juni 2025. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich bis spätestens Ende Januar 2025 über folgenden Link anzumelden: https://www.bdkj.org/aktionen/fahrt-zum-heiligen-jahr/anmeldung/.
Detaillierte Informationen finden Sie auf der Website des BDKJ: https://www.bdkj.org/aktionen/fahrt-zum-heiligen-jahr.
Übrigens: Das Bayerische Pilgerbüro bietet Pilgerreisen nach Rom im Rahmen des Heiligen Jahres an. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Pilgerbüros: https://www.pilgerreisen.de/
Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) hat auf ihrer Website im Internet zudem umfangreiche Informationen zum Heiligen Jahr zur Verfügung gestellt: https://www.dbk.de/themen/heiliges-jahr-2025